Salvage tug Seefalke 1924

Salvage tug Seefalke 1924

Ferry Boat Helgoland 1963

Ferry Boat Helgoland 1963

Lasercutset details for Eugeniusz Kwiatkowski / Gdansk 1:250

Lasercutset details for Eugeniusz Kwiatkowski / Gdansk 1:250

SKU
103435

Salvage tug Seefalke 1924

Manufacturer: HMV - Hamburger Modellbaubogen Verlag
Scale: 1/250
Skill Level: difficult
Length: 237 mm (9.33 inch)
€19.99
Price incl. VAT, plus shipping
In stock

The development of the salvage tug Seefalke was an important step in German seafaring history. She not only was the first Diesel salvage tug world wide, she also started the history of German Emergency tow vessels. One of the best known examples of this ship type is the Nordic which today operates from Helgoland.

The beautiful German tug boat Seefalke is not only a fine addition to the series of German museum ships by HMV. She is also a predecessor of the Emergency Towing Vessel Nordic and as she was the first dedicated vessel for that purpose in Germany she is part of German seafaring history. This detailed model comes with very pleasing and true to detail colouring and invites to start building straight away.

The model kit includes Seefalke and two other models as well. The little tug boat Scheelenkuhlen is a beautiful little model which is absolutely suitable for a weekend build. The fishing trawler Lappland on the other hand can easily be put on display all by herself. But she would also be perfect in a dioama on the hawser of Seefalke.

The model highlights:

  • 3 models included
  • detailed capstan
  • detailed towing gear
  • lifelike deck graphics
  • antennas
  • filigree davits
  • includes fish trawler Lappland
  • includes tug boat Scheelenkuhlen

More Information
Product typePapermodel
ManufacturerHMV - Hamburger Modellbaubogen Verlag
Scale1/250
DesignerFriedrich Pohl
Difficultydifficult
Sheet sizeDIN A4
Sheets8
Parts982
Parts incl. alternative parts699
Length237 mm (9.33 inch)
BauanleitungGerman, English, French, Spanish, Russian, Japanese, Pictures

Technical data:

  • launch: 27/09/1924 at J. C. Tecklenborg, Geestemünde
  • commissioning: 01/11/1924 W. Schuchmann Wesermünde
  • length: 59.20 m
  • width: 9.03 m
  • draught: BRT 569, later BRT 619
  • engines: 2x 6 cylinder 4T MAN-Diesel engines
  • engines after 1942 2x 6 cylinder 4T Deutz-Diesel engines, type RBV 6M 566
  • power: 2,400 PSe, since 1942 3,300 PSe
  • speed: 16.7 kn
  • crew: 19 seamen

TRANSLATE: Die Bremerhavener Reederei W. Schuchmann wurde 1858 von Fimmo Wilhelm Schuchmann gegründet und nach dem ersten Weltkrieg hatte sich unter der Führung von Wilhelm Schuchmann der Betrieb zum größten Konkurrenten im Bergungsgeschäft für die 1866 in Hamburg gegründete Bugsier-, Reederei- und Bergungs-AG entwickelt. 1924 beauftrage W. Schuchmann den Bau des ersten Bergungs-Motorschleppers der Welt. Die Seefalke wurde noch im gleichen Jahr abgeliefert und nahm den Betrieb auf.

TRANSLATE: Die hohe Wirtschaftlichkeit, insbesondere im Vergleich mit Dampfschleppern, und natürlich auch die Leistungsfähigkeit der Seefalke verhalfen der Reederei W. Schuchmann zu großem Erfolg im Bergungsgeschäft. Die Seefalke ging als Schrittmacher in die Geschichte der Generation der großen Bergungsschlepper ein.

TRANSLATE: Zwei Jahre später übernahm W. Schuchmann die Mehrheit der Aktien der Bugsier-, Reederei- und Bergungs-AG. Der damalige Vorstand der Bugsier versuchte zwar vor Gericht gegen die Übernahme anzugehen, aber Wilhelm Schuchmann hatte das Geschäft geschickt eingefädelt und alle Klagen waren erfolglos.

TRANSLATE: In der Nacht vom 9. auf den 10. April 1945 sank der Schlepper nach einem Bombentreffer im Kieler Hafen. Taucher der Bugsier hatten das Wrack gleich untersucht und festgestellt, dass sich die Seefalke in erstaunlich gutem Zustand befand. Man entschied sich jedoch, diese Informationen für sich zu behalten und dem Alliierten Kontrollrat anderes zu berichten. Da auch niemand nachprüfte, blieb die Seefalke vorerst im Hafen liegen. Als die Arbeiten im Hafenbecken begannen und Trümmer beseitigt wurden, hoben die Experten von Bugsier heimlich die Seefalke unter Wasser mit Druckluft etwas an und verbrachten das Wrack unter den Augen der Militärpolizei in die Strander Bucht, wo sie das Schiff erneut auf Grund legten. Niemand hatte es bemerkt und die Seefalke lag bis 1950 dort.

TRANSLATE: Sobald das Schiffbauverbot gelockert wurde und Wracks bis zu einer bestimmten Größe gehoben werden durften, tauchte die Seefalke wieder auf, wurde modernisiert und wieder in Betrieb genommen.

TRANSLATE: Die Seefalke blieb bis 1970 im Dienst, nachdem sie kurz zuvor von den neuen Bergungsschleppern Arctic und Oceanic abgelöst worden war. Traditionell wurde der Schlepperneubau im Jahr 1970 wieder auf den Namen Seefalke getauft und erhielt auch die traditionsreichen Schuchmann-Schornsteinfarben.

TRANSLATE: Dem schönen Schlepper Seefalke blieb die Verschrottung erspart, denn die Eigner entschieden sich, die Seefalke für einen geringen Geldbetrag dem Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven als Museumsschiff zu überlassen. Dort liegt die Seefalke bis heute und kann besichtigt werden. Die Seefalke zählt zu den bekanntesten Museumsschiffen Deutschlands und ein Besuch an Bord ist in jedem Fall lohnenswert.

TRANSLATE: Unser Modell zeigt die Seefalke im Zustand nach der Modernisierung, in dem sie auch heute als Museumsschiff gezeigt wird.

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